Zum Hauptinhalt springen

Kostenlose Lieferung ab 199 Euro

Suchmaschine öffnen
Suchen
Suchmaschine schließen Zurücksetzen Suchen
Produkte im Warenkorb: 0. Details anzeigen

Welchen Schweißhelm kaufen und richtig einstellen?

Welche Schweißermaske sollte man kaufen und wie stellt man sie richtig ein?

Ein Schweißhelm gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der persönlichen Schutzausrüstung beim Schweißen. Er schützt Gesicht und Augen vor intensiver Lichtstrahlung, Funken und Spritzern. Beim Kauf sollte jedoch nicht nur auf den Preis geachtet werden. Entscheidend sind unter anderem der Filtertyp, der Verdunkelungsbereich, das Sichtfeld, die optische Klasse, das Gewicht und die Passform.

Arten von Schweißhelmen

Grundsätzlich werden zwei Arten von Schweißhelmen unterschieden: passive Modelle und Automatik-Schweißhelme. Beide können die erforderliche Schutzfunktion erfüllen, unterscheiden sich jedoch deutlich beim Bedienkomfort.

Helmtyp Funktionsweise Vorteile Nachteile
Passiver Schweißhelm fester Filter mit konstanter Schutzstufe einfach, robust, leicht und preiswert Helm oder Sichtscheibe muss zwischen den Arbeitsschritten angehoben werden
Automatik-Schweißhelm ADF-Filter dunkelt beim Zünden des Lichtbogens automatisch ab hoher Komfort, Werkstück bleibt vor und nach dem Schweißen sichtbar höherer Preis und mehr Einstellmöglichkeiten

Passive Schweißhelme

Passive Modelle sind leicht, unkompliziert und häufig preisgünstig. Der Filter besitzt eine feste Schutzstufe und kann bei vielen Modellen ausgetauscht werden. Solche Helme werden weiterhin beim MIG/MAG- und MMA-Schweißen eingesetzt, insbesondere wenn eine einfache und robuste Lösung gefragt ist.

Der Nachteil zeigt sich beim Arbeitsablauf: Um das Werkstück zwischen den Schweißungen zu kontrollieren oder neu zu positionieren, muss der Schweißer den Helm beziehungsweise die Sichtscheibe anheben und vor der nächsten Zündung wieder absenken.

Automatik-Schweißhelme

Automatische Modelle arbeiten mit einer selbstabdunkelnden Filterkassette, dem sogenannten ADF-Filter. Sensoren erkennen den Lichtbogen und schalten das Sichtfeld innerhalb sehr kurzer Zeit von hell auf dunkel. Nach dem Erlöschen des Lichtbogens hellt der Filter wieder auf.

Dadurch kann der Schweißer das Werkstück vor und nach dem Schweißen sehen, ohne den Helm ständig hochklappen zu müssen. Das ist insbesondere bei häufigen Heftpunkten, präzisen Arbeiten und WIG-Schweißen komfortabel.

Eine Auswahl passiver und automatischer Modelle finden Sie in der Kategorie Schweißhelme und Automatikhelme.

Schweißhelme mit Frischluftsystem

Für Arbeitsplätze mit erhöhter Schweißrauchbelastung gibt es Schweißhelme, die mit einem Gebläseatemschutzsystem kombiniert werden. Das Gebläse wird meist am Gürtel getragen und führt die gefilterte Luft über einen Schlauch in den Helm.

Wichtig

Ein Gebläseatemschutz ersetzt keine erforderliche Absaugung oder Lüftung am Arbeitsplatz. Welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind, hängt unter anderem vom Schweißverfahren, Werkstoff, Zusatzwerkstoff und Einsatzort ab.

Welcher Schweißhelm ist der richtige?

Ein gut gewählter Schweißhelm sollte sicher, bequem und auf das verwendete Schweißverfahren abgestimmt sein. Besonders wichtig sind Sichtfeld, Verdunkelungsbereich, Gewicht und Passform.

Kriterium Worauf achten? Warum ist das wichtig?
Sichtfeld ausreichend große Filterkassette für die geplanten Arbeiten verbessert Orientierung und Kontrolle des Werkstücks
Schweißverfahren passender DIN-Bereich und zuverlässige Lichtbogenerkennung MIG/MAG, MMA und WIG können unterschiedliche Anforderungen stellen
Gewicht möglichst ausgewogen und nicht unnötig schwer reduziert Belastung von Nacken und Kopf bei längerer Arbeit
Passform verstellbares Kopfband, weiche Auflageflächen und Schweißband verhindert Druckstellen und verbessert den Sitz

Sichtfeld

Ein größeres Sichtfeld erleichtert die Orientierung und kann besonders bei komplexeren Bauteilen oder längeren Arbeitseinsätzen angenehm sein. Die reine Filtergröße sollte jedoch nicht isoliert bewertet werden – auch Sichtqualität, Gewicht und Balance des Helms spielen eine Rolle.

Schweißverfahren

Der Filter muss zum verwendeten Verfahren und Schweißstrom passen. Beim WIG-Schweißen mit niedrigen Strömen ist beispielsweise eine zuverlässige Lichtbogenerkennung besonders wichtig. Bei MIG/MAG- und MMA-Arbeiten werden häufig höhere Lichtbogenleistungen verwendet.

Wer ein Automatikmodell für mehrere Verfahren sucht, sollte daher auf einen ausreichend breiten Verdunkelungsbereich und passende Sensitivity-Einstellungen achten.

Gewicht und Passform

Das Gewicht macht sich vor allem bemerkbar, wenn der Helm mehrere Stunden getragen wird. Neben einem möglichst geringen Gewicht ist eine gute Balance wichtig. Der Helm sollte am Kopf stabil sitzen, ohne übermäßigen Druck auf Stirn oder Hinterkopf auszuüben.

Optische Klasse des Schweißhelms – was bedeutet 1/1/1/1?

Bei Automatik-Schweißfiltern wird häufig eine vierstellige optische Klassifizierung nach EN 379 angegeben. Die vier Werte beschreiben unterschiedliche Eigenschaften der Filterkassette.

Position Bewertung Bedeutung
1. Optische Klasse Abbildungsqualität und optische Verzerrungen
2. Streulicht Einfluss von Verunreinigungen und Lichtstreuung im Filter
3. Homogenität Gleichmäßigkeit der Lichttransmission beziehungsweise Abdunkelung
4. Blickwinkelabhängigkeit Veränderung der Schutzstufe bei schrägem Blick durch den Filter

Die Werte werden von 1 bis 3 angegeben, wobei Klasse 1 die beste Bewertung darstellt. Eine Kennzeichnung wie 1/1/1/1 steht deshalb für sehr gute Ergebnisse in allen vier Kategorien.

Automatik-Schweißhelm – wie stellt man ihn richtig ein?

Ein passiver Helm benötigt außer der Anpassung des Kopfbandes und der Auswahl eines geeigneten Filters keine elektronische Einstellung. Bei einem Automatik-Schweißhelm müssen dagegen mehrere Parameter auf das Schweißverfahren und die Arbeitsbedingungen abgestimmt werden.

1. Verdunkelungsgrad einstellen

Zuerst wird die passende Schutzstufe eingestellt. Viele Automatikhelme bieten beispielsweise einen Bereich von DIN 9 bis DIN 13. Welche Schutzstufe erforderlich ist, hängt vom Schweißverfahren und vom Schweißstrom ab. Deshalb sollte immer die Tabelle beziehungsweise Bedienungsanleitung des jeweiligen Helms berücksichtigt werden.

2. Sensitivity einstellen

Mit SENSITIVITY wird festgelegt, wie empfindlich die Sensoren auf den Lichtbogen reagieren. Eine höhere Empfindlichkeit ist insbesondere bei niedrigeren Schweißströmen sinnvoll. Befinden sich weitere Lichtbögen oder starke Lichtquellen in der Umgebung, kann eine zu hohe Empfindlichkeit jedoch zu unbeabsichtigtem Abdunkeln führen.

3. Delay einstellen

DELAY bestimmt, wie lange der Filter nach dem Erlöschen des Lichtbogens dunkel bleibt. Bei höherem Wärmeeintrag oder sehr hellem Nachglühen kann eine längere Verzögerung angenehmer sein. Bei kurzen Heftarbeiten kann eine kürzere Einstellung den Arbeitsablauf beschleunigen.

Merksatz

Shade = Verdunkelungsgrad, Sensitivity = Empfindlichkeit der Sensoren, Delay = Verzögerung beim Wiederaufhellen.

Automatikfilter vor dem Schweißen prüfen

Vor Arbeitsbeginn sollte kontrolliert werden, ob Filter, Sensoren, Schutzscheiben und Stromversorgung des Helms in ordnungsgemäßem Zustand sind. Die Sensoren dürfen nicht verdeckt oder stark verschmutzt sein, und beschädigte Schutzscheiben sollten ersetzt werden.

Für den Funktionstest sollte die vom Hersteller vorgesehene TEST-Funktion verwendet werden, sofern der Helm darüber verfügt. Nicht jeder ADF-Filter reagiert zuverlässig auf eine gewöhnliche Taschenlampe, weshalb ein solcher Test keine sichere Funktionsprüfung ersetzt. Wenn der Filter nicht ordnungsgemäß arbeitet oder Zweifel an seiner Funktion bestehen, darf der Helm nicht zum Schweißen verwendet werden.

Passende Helme, Automatikmodelle und Zubehör finden Sie unter Schweißhelme.

MAGNUM Turbo True Color Automatik-Schweißhelm mit 1/1/1/2 LCD-Filter | Vollausstattung NAZWA_PRODUKTU_2
MAGNUM Turbo True Color APS Expert P31 AIR10V2 UP/DOWN

Fazit

Passive Schweißhelme sind einfach, robust und günstig. Automatikhelme bieten dagegen deutlich mehr Komfort, weil der Filter den Lichtbogen selbstständig erkennt und abdunkelt. Für regelmäßiges Schweißen, häufiges Heften und präzise WIG-Arbeiten ist ein gutes Automatikmodell deshalb meist die praktischere Lösung.

Beim Kauf sollten Verdunkelungsbereich, optische Klasse, Sichtfeld, Sensorik, Gewicht und Passform gemeinsam bewertet werden. Noch wichtiger ist die korrekte Einstellung: Nur ein zum Verfahren und Schweißstrom passend eingestellter Filter ermöglicht komfortables und sicheres Arbeiten.


Häufig gestellte Fragen zu Schweißhelmen

Welche Arten von Schweißhelmen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man passive Schweißhelme mit festem Schutzfilter und Automatik-Schweißhelme mit selbstabdunkelndem ADF-Filter. Zusätzlich gibt es Modelle mit Gebläseatemschutz für Arbeitsbereiche mit erhöhter Schweißrauchbelastung.

Welcher Schweißhelm ist der richtige?

Wichtig sind das Schweißverfahren, der benötigte Verdunkelungsbereich, die Größe des Sichtfeldes, Gewicht und Passform sowie bei Automatikhelmen die optische Klasse, Anzahl und Anordnung der Sensoren und Einstellmöglichkeiten für Sensitivity und Delay.

Wie stellt man einen Automatik-Schweißhelm richtig ein?

Zuerst wird der passende Verdunkelungsgrad für Verfahren und Schweißstrom gewählt. Anschließend werden Empfindlichkeit und Verzögerungszeit so eingestellt, dass der Filter den Lichtbogen zuverlässig erkennt und nach dem Schweißen nicht zu früh wieder aufhellt.

Was bedeutet die optische Klasse 1/1/1/1?

Die vier Werte beziehen sich nach EN 379 auf optische Qualität, Streulicht, Gleichmäßigkeit der Lichttransmission und Blickwinkelabhängigkeit. Die Bewertung 1 ist jeweils die beste Klasse.

Blog-Kategorien

Blog-Kategorien

Neueste Blog-Beiträge

  • Wie schweißt man Schwarzstahl mit WIG? Einstellungen, Elektroden und Drahtwahl

    In modernen Schlosser- und Fertigungsbetrieben wird das Schweißen von Kohlenstoffstahl (umgangssprachlich als „Schwarzstahl“ bezeichnet) überwiegend mit dem schnellen und hochautomatisierten MIG/MAG-Verfahren durchgeführt. Wenn jedoch Bauteile auf den Schweißtisch kommen, die eine hundertprozentige, kristallklare, röntgengeprüfte (RTG) Verschmelzung erfordern – wie beispielsweise dünnwandige Druckrohre, Präzisionsrahmen im Motorsport oder Auspuffkrümmer –, tritt die Geschwindigkeit zugunsten chirurgischer Präzision in den Hintergrund. In solchen Situationen wird das Schweißen mit einer nicht schmelzenden Wolframelektrode zum unübertroffenen und oft einzigen zulässigen technologischen Verfahren.

    Mehr erfahren
  • Wie funktioniert eine Plasmaschneidemaschine? Aufbau des Schweißbrenners und Schneidtechnik

    Die Einführung der Plasmaschneidtechnik in der Werkstatt ist der Moment, in dem sich die Stahlbearbeitung grundlegend verändert. Das zeitaufwändige, laute und enorme Mengen an schädlichem Staub erzeugende Schneiden von Blechen mit Schleifscheiben in Winkelschleifern wird durch ein um ein Vielfaches schnelleres und präziseres Verfahren ersetzt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Acetylen-Sauerstoff-Schweißbrennern erfordert das Plasmaschneiden keine kostspielige und gefährliche Lagerung von Gasflaschen mit explosiven Gasen. Darüber hinaus ist die Wärmeeinflusszone (HZ) im geschnittenen Material so schmal, dass das Werkstück keinen massiven thermischen Verformungen ausgesetzt ist.

    Mehr erfahren
  • Welches Schweißgerät für Anfänger und Heimwerker?

    In der Schweißtechnik gilt der Grundsatz: Die für die Kalibrierung der Parameter aufgewendete Zeit macht sich durch die bei der Nachbearbeitung eingesparte Zeit hundertfach bezahlt. Schweißspritzer – harte, glühende Kügelchen aus geschmolzenem Metall, die am Werkstück und an der Gasdüse haften bleiben – sind ein Problem, das den Produktionsprozess häufig verlängert. Viele angehende Schweißer halten das Funken für einen unvermeidbaren Bestandteil der Arbeit mit einem halbautomatischen Schweißgerät. Diese Annahme ist falsch. Bei modernen Inverter-MIG-Schweißgeräten sind Spritzer ein eindeutiges Diagnosesignal, das auf eine Störung der physikalischen Eigenschaften des Lichtbogens hinweist.

    Mehr erfahren
  • Spannungsabfälle beim Schweißen – Ursachen, Auswirkungen und PFC

    Viele Menschen, die über den Kauf eines Schweißgeräts nachdenken, sind unsicher, welches Gerät sie wählen sollen. Schweißgeräte unterscheiden sich nicht nur in ihren Abmessungen, sondern auch hinsichtlich der Leistung, der Stromstärke, der Funktionalität usw. Worauf sollten Sie beim Kauf eines Schweißgeräts achten? In diesem Artikel beschreiben wir fünf grundlegende Faktoren, die den größten Einfluss auf die Wahl des Geräts haben. Das wird Ihnen sicherlich bei Ihrer Entscheidung helfen. Erfahren Sie, welche Aspekte Sie beim Kauf von Schweißgeräten auf keinen Fall außer Acht lassen dürfen.

    Mehr erfahren
  • Mängel an Schweißverbindungen

    Die Qualität von Schweißnähten wird durch das Vorhandensein und die Anzahl verschiedener Fehler bestimmt, die in ihnen auftreten, wie beispielsweise Poren, Risse, Undichtigkeiten usw., was zu ihrer Zerstörung während der Herstellung oder – schlimmer noch – während des Betriebs führen kann.

    Mehr erfahren
  • Automatisierung von Schweißprozessen – ist das automatische Schweißen die Zukunft?

    Die Automatisierung des Schweißprozesses ist ein Thema, das seit mehreren Jahrzehnten in der Industrie auf wachsendes Interesse stößt. Sie hat einen langen Weg zurückgelegt – von den ersten manuellen Schweißgeräten wie dem MMA-Schweißgerät bis hin zu hochentwickelten automatischen Schweißsystemen und Schweißroboterarmen. Die Automatisierung sorgt nicht nur für eine Optimierung und Verbesserung der Schweißprozesse selbst, sondern unterstützt den Anwender auch bei der Auswahl der optimalen Schweißparameter. In diesem Beitrag werden wir die Entwicklung der Automatisierung in der Schweißbranche sowie deren Auswirkungen auf die Industrie und die Anwender ausführlich erörtern.

    Mehr erfahren
  • Wie wählt man einen Kompressor für eine Plasmaschneidemaschine aus?

    Diese Frage wird häufig von Kunden gestellt, insbesondere wenn der Anwender zum ersten Mal mit einer Plasmaschneidmaschine in Berührung kommt. Zunächst einmal sind der Zündtyp (HF oder Blow-Back) ist nicht ausschlaggebend dafür, ob ein Kompressor benötigt wird. Die Zufuhr einer ausreichenden Gasmenge zum Gerät ist ein entscheidender Faktor, der die Schnittqualität und die Leistung des Lichtbogens beeinflusst.

    Mehr erfahren
  • Die Drahtzufuhrtechnik beim WIG-Schweißen – wie macht man das richtig?

    Beim WIG-Schweißen ist die Drahtzuführung ein wichtiger Faktor. Ein gut geführter Draht beeinflusst die Qualität, das Aussehen und die Festigkeit der Schweißnaht. Die richtige Führung des WIG-Drahtes erfordert die motorische Koordination beider Hände sowie die Wahl geeigneter Handschuhe und der richtigen Drahtlänge. In diesem Artikel erläutern wir, wie man den WIG-Draht richtig zuführt, welche Bewegungen man ausführen sollte und welche Fehler man vermeiden sollte. Außerdem stellen wir Methoden vor, wie man das Führen des WIG-Drahtes erlernen kann, um sicher und effektiv zu schweißen.

    Mehr erfahren
  • Welchen Schweißdraht sollte man für ein Schweißgerät mit MIG-Anlage wählen?

    Die Auswahl des richtigen Schweißdrahts ist entscheidend für die Erzielung einer hochwertigen Schweißnaht. Bei der Auswahl des Schweißdrahts sind zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen, darunter die Art des zu schweißenden Materials, die Materialstärke sowie die erwartete Festigkeit der Schweißnaht. In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte bei der Auswahl des Schweißdrahts für ein Schweißgerät erläutert.

    Mehr erfahren
  • Beurteilung der Schweißbarkeit – wie führt man sie durch?

    Die Bewertung der Schweißbarkeit ist einer der schwierigsten, aber zugleich äußerst wichtigen Aspekte bei der Auswahl von Werkstoffen für den Bau von Konstruktionen. Bei einer solchen Bewertung analysieren wir die Schweißnähte unter Berücksichtigung ihrer chemischen Zusammensetzung sowie ihrer Härtbarkeit, die mit den strukturellen Veränderungen und der chemischen Zusammensetzung der Werkstoffe während der plastischen Verformung zusammenhängt.

    Mehr erfahren
  • WIG-Schweißen am Auspuff – Wie schweißt man den Auspuff mit WIG?

    Das Schweißen ist eine der grundlegenden Techniken in der Automobilindustrie, insbesondere bei der Herstellung und Reparatur von Auspuffanlagen. Sowohl für Hobbybastler als auch für Profis kann diese Fertigkeit in vielen Situationen äußerst nützlich sein. Das Schweißen von Auspuffanlagen ist jedoch eine Aufgabe, die Präzision und eine angemessene Vorbereitung erfordert. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Auspuffanlage mit dem WIG-Verfahren effektiv und sicher schweißen können, und geben Ihnen dabei praktische Tipps und Empfehlungen.

    Mehr erfahren
  • Wie wählt man die Art und den Drahtdurchmesser des Schweißdrahts aus?

    Beim Schweißen kommt es nicht nur auf Geschick und Erfahrung an, sondern auch auf die richtige Auswahl der Materialien. Ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses ist der Schweißdraht, dessen richtige Wahl entscheidend für die Qualität und Haltbarkeit der Schweißnaht ist. Während erfahrene Schweißer intuitiv zu den passenden Drahtsorten greifen, kann diese Auswahl für Anfänger eine echte Herausforderung darstellen. Worin unterscheiden sich die verschiedenen Schweißdrähte? Warum werden manche für das Schweißen von Edelstahl bevorzugt, andere hingegen für Aluminium? Welche Faktoren sind bei der Auswahl zu berücksichtigen? In diesem Artikel beantworten wir diese und weitere Fragen und helfen Ihnen dabei, die richtige Auswahl von Schweißdrähten zu treffen.

    Mehr erfahren
  • Qualitätssystem im Schweißwesen – Was ist ISO 3834?

    Wenn wir an das Schweißen denken, konzentrieren wir uns oft auf die Bestandteile der Schweißausrüstung, wie Schweißgeräte, Elektroden oder Schutzmasken. Auch wenn dies wichtige Elemente sind, dürfen wir die Bedeutung von Qualitätsmanagementsystemen nicht außer Acht lassen, die ein integraler Bestandteil des Prozesses sind. Heute konzentrieren wir uns auf die Norm ISO 3834, die vollständig auf die Schweißbranche ausgerichtet ist.

    Mehr erfahren