Die Auswahl eines Schweißgeräts stellt heutzutage eine große Herausforderung dar. Der Kunde sieht sich mit einer Vielzahl nahezu identischer Angebote konfrontiert. Betrachtet man die „trockenen Daten“ in den Tabellen, so weisen die meisten auf dem Markt erhältlichen Geräte ähnliche Nennparameter auf. Überall finden sich ähnliche Schweißströme (z. B. 200 A), vergleichbare Einschaltdauern und nahezu identische Funktionen auf den Farbdisplays.
Viele Hersteller (wie z. B. Magnum, Sherman, Ideal, Spartus oder Weldman) gehen davon aus, dass für den Kunden das wichtigste Kriterium der Preis ist. Um dem Marktdruck standzuhalten und das „günstigste Produkt seiner Klasse“ anzubieten, sind sie gezwungen, ihre Kosten zu optimieren. Wo suchen sie nach Einsparmöglichkeiten? Dort, wo der Blick des Kunden normalerweise nicht hinkommt: im Inneren des Gehäuses und bei der Qualität des mitgelieferten Zubehörs.
Es wird allgemein davon ausgegangen, dass der Nutzer das Gehäuse nicht öffnet, die Kabelisolierung nicht aufschneidet, um das Metall zu überprüfen, und die Aderdicke nicht mit einem Messschieber misst. Dabei sind es gerade diese „unsichtbaren“ Elemente, die über die Stabilität des Lichtbogens, die tatsächliche (und nicht die angegebene) Lebensdauer des Geräts sowie den Brandschutz in Ihrer Werkstatt entscheiden.
In diesem Artikel vergleichen wir die Lösungen, die in Geräten der Marke Skandi Kraft zum Einsatz kommen, und stellen sie den gängigen „Kostensenkungsmaßnahmen“ auf dem Markt gegenüber. Unser Ziel ist es, Sie aufzuklären – wir möchten Ihnen bewusst machen, worauf Sie vor dem Kauf genau achten sollten.