Welches Schweißgerät für zu Hause oder die Werkstatt?
Viele Menschen, die über den Kauf eines Schweißgeräts nachdenken, sind unsicher, welches Gerät sie wählen sollen. Schweißgeräte unterscheiden sich nicht nur in ihren Abmessungen, sondern auch hinsichtlich Leistung, Stromstärke, Funktionalität usw. Worauf sollten Sie beim Kauf eines Schweißgeräts achten? In diesem Artikel beschreiben wir fünf grundlegende Faktoren, die den größten Einfluss auf die Wahl des Geräts haben. Das wird Ihnen sicherlich bei Ihrer Entscheidung helfen. Erfahren Sie, welche Aspekte Sie beim Kauf von Schweißgeräten auf keinen Fall außer Acht lassen dürfen.
Leistung des Schweißgeräts
Für manche Menschen stellt die Leistung des Schweißgeräts eine der größten technischen Einschränkungen dar. Die Wahl des Geräts hängt weitgehend davon ab, welches Stromnetz zur Verfügung steht. Man unterscheidet zwischen 230-V- und 400-V-Geräten – erstere werden an ein einphasiges Netz angeschlossen, letztere an ein dreiphasiges. Einige Modelle sind phasenunabhängig, was bedeutet, dass man sie von 230 V auf 400 V und umgekehrt umschalten kann. Entdecken Sie das Modell SKANDI KRAFT! Eine falsche Anpassung des Geräts in dieser Hinsicht führt dazu, dass es nicht funktioniert.
Was genau bedeutet ein einphasiges und ein dreiphasiges Netz? Ein 230-V-System wird in Wohnhäusern und anderen Gebäuden mit normalem Stromverbrauch eingesetzt. Es ermöglicht die Übertragung von bis zu 6 kW Leistung. Ein dreiphasiges Netz hingegen besteht aus drei Wechselstromkreisen. Diese Lösung ist in Gebäuden erforderlich, in denen viele verschiedene Geräte gleichzeitig genutzt werden. Vor dem Kauf eines Schweißgeräts sollte daher geprüft werden, über welches Netz man verfügt.
Es gibt auch Situationen, in denen wir das Schweißgerät im Freien verwenden müssen und keine Möglichkeit haben, es an das Stromnetz anzuschließen. In diesem Fall ist der Einsatz eines Stromaggregats erforderlich. Dieses kann mit einer einphasigen und/oder dreiphasigen Steckdose ausgestattet sein.
Die 230-V-Leistung ist für Geräte mit geringerer Leistung vorgesehen, meist bis zu 200 A. 400-V-Geräte zeichnen sich durch eine deutlich höhere Leistung aus und werden in der Industrie sowie in der Fertigung eingesetzt (über 250 A) eingesetzt werden. Was die zweiphasigen Schweißgeräte, also 230/400 V, betrifft, so sind diese die ideale Wahl für alle, die ihr Gerät überall einsetzen möchten, unabhängig von der Netzspannung. Diese Geräte haben in der Regel eine Leistung von 250 A bis 300 A.
Es ist anzumerken, dass ein 230-V-Schweißgerät keine schlechte Wahl ist, da diese Leistung für 200-A-Modelle ausreicht. Dies gilt für Inverter-Schweißgeräte, die mit Transistoren ausgestattet sind. Geräte mit Transformator müssen an ein 400-V-Netz angeschlossen werden (selbst solche mit einer Leistung von 160 A), da der Transformator mehr Strom aufnimmt, was zu einer geringeren Einschaltdauer führt.
Strom und Spannung des Lichtbogens des Schweißgeräts
Ein weiterer äußerst wichtiger Parameter ist der Schweißstrom, genauer gesagt die Stromstärke und die Spannung. Wir sollten das Schweißgerät so auswählen, dass es zur Qualität der Elektroinstallation sowie zur Intensität seiner Nutzung passt. Die Stromstärke hat direkten Einfluss auf die Leistung des Geräts und bestimmt auch die Möglichkeiten des Schweißgeräts – je höher sie ist, desto dickere Materialien können wir schweißen. Günstige Geräte haben eine geringe Stromstärke von bis zu ca. 150 A. Dabei handelt es sich um Hobby-Modelle, die sich beispielsweise ideal für Heimwerkerarbeiten eignen. Erfahrenere Schweißer werden schnell feststellen, dass solche Geräte nur begrenzt einsetzbar sind und sich für bestimmte Arbeiten nicht eignen. Diesen Personen empfehlen wir Geräte mit einer Stromstärke von 200 bis 250 A. Sie werden zum Schweißen mittelgroßer Bauteile verwendet und kommen nicht selten in Produktionsbetrieben zum Einsatz. Welches Schweißgerät sollten Profis wählen? In diesem Fall sind Modelle mit einer Stromstärke von über 250 A die beste Wahl. Mit ihrer Hilfe lassen sich dicke Materialien schweißen; diese Geräte eignen sich nicht nur für den privaten Gebrauch, sondern werden auch in verschiedenen Industriezweigen eingesetzt.
Was die Schweißspannung betrifft, so spielt ihr Wert bei der Lichtbogenzündung eine wichtige Rolle (mit fortschreitender Ionisierung des Lichtbogenraums beginnt sie allmählich abzufallen). Dies ist die sogenannte Anfangsspannung – sie ist um den Wert des Spannungsabfalls in den Kabeln erhöht, Schweißgerät sollte diese Spannung im Leerlauf aufweisen. Die Schweißspannung für Stahl-Schmelzelektroden liegt zwischen 40 V und 50 V (beim Gleichstromschweißen) bzw. zwischen 50 V und 90 V beim Wechselstromschweißen. Nach der Lichtbogenzündung sinkt die Spannung auf ca. 30 V und bleibt während des Betriebs auf diesem Niveau. Schwankungen der Stromstärke aufgrund von Widerstandsänderungen im Lichtbogen haben keinen Einfluss auf die Spannung, wodurch ein dauerhaftes Brennen des Lichtbogens gewährleistet ist.
Abmessungen des Schweißgeräts
Die Abmessungen eines Schweißgeräts werden unter anderem durch seine Stromstärke bestimmt. In dieser Hinsicht unterscheiden wir zwischen mobilen Geräten (bis 200 A) und solchen mit deutlich größeren Abmessungen und professionellerer Ausrichtung (und gleichzeitig mit einer höheren Stromstärke von über 200 A) aus. Letztere sind etwas schwerer zu transportieren, obwohl sie oft mit einem Fahrwerk ausgestattet sind, damit man sie bei Bedarf bequemer bewegen kann.
Darüber hinaus verfügen professionelle Schweißgeräte auf einem Wagen mit hoher Stromstärke über praktische Ablagen und Schubladen sowie einen festen Platz für die Gasflasche. Dies ermöglicht einen sicheren Transport des Geräts und des gesamten Zubehörs. Gleichzeitig sollte man bedenken, dass Modelle mit einer Stromstärke von bis zu 200 A kompakt sind und problemlos , sie zur Arbeit im Außeneinsatz mitnehmen sowie bequem z. B. in der heimischen Garage nutzen. Es ist zu beachten, dass ein für den Außeneinsatz geeignetes Gerät über ein robustes, gegen mechanische Beschädigungen widerstandsfähiges Gehäuse verfügen sollte.
Bei Bedarf können wir selbst einen Schweißwagen für das Schweißgerät nachkaufen, um den Transport bequemer zu gestalten. Solche Produkte sind robust und werden sicherlich nicht so schnell kaputtgehen, da sie über eine stabile Metallkonstruktion verfügen. Wagen für Schweißgeräte sind mit mehreren Ablagen ausgestattet. Eine davon ist schräg angeordnet, auf der die Geräte platziert werden (so haben wir sie besser im Blick). Auf den übrigen Ablagen lässt sich das notwendige Zubehör so verstauen, dass es leicht zugänglich ist. Die Wagen verfügen zudem über spezielle Halterungen, in denen Gasflaschen untergebracht werden können. Dank dieser Lösung lässt sich die gesamte Schweißausrüstung bequem transportieren. Im Durchschnitt kosten diese Produkte einige hundert Złoty.
Welcher Hersteller von Schweißgeräten?
In unserem Shop finden Sie Schweißgeräte der derzeit beliebtesten Hersteller der Schweißbranche. Die Wahl der Marke, für die wir uns entscheiden, ist von entscheidender Bedeutung, ebenso wie die zuvor genannten Aspekte. Man sollte unter anderem auf die Garantieleistungen (sowie die Leistungen nach Ablauf der Garantie) und den Kundendienst. Es empfiehlt sich, ein Gerät zu wählen, für das eine Door-to-Door-Garantie gilt, bei der sich der Hersteller zur Behebung des Mangels verpflichtet und die Transportkosten sowohl zum Servicezentrum als auch zurück zum Käufer übernimmt (falls sich das gekaufte Gerät aufgrund eines Herstellungsfehlers als defekt herausstellt). In diesem Fall müssen wir lediglich die Ware zusammen mit dem Garantieschein und/oder dem Kaufbeleg verpacken und das Paket dem Kurier übergeben. Außerdem sollten wir im Falle von Problemen mit dem Schweißgerät Kontakt zur technischen Hotline haben, um diese schnell beheben zu können.
Wir bieten auch Geräte von Herstellern an, die einen 24-Stunden-Service an 7 Tagen in der Woche garantieren, einschließlich Vor-Ort-Service beim Kunden und Ersatzgeräten. Dies ist eine hervorragende Option für große Industrieunternehmen mit Mehrschichtbetrieb.
Unser Shop bietet daher Geräte weltbekannter Marken an. Dazu gehören unter anderem:
– ist eine Marke aus Skandinavien, die auf Qualität, Funktionalität und Leistung ihrer Geräte setzt. SKANDI KRAFT entstand aus der Leidenschaft für das Schweißen. Die Vision der Marke ist es, zu zeigen, dass jeder schweißen kann. Dank ihrer Funktionen eignen sich die Geräte sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Anwender in der Industrie.
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Magnum-Schweißgeräte
– ist eine Marke, die hauptsächlich in Mittel- und Osteuropa tätig ist. Die von ihr angebotenen Schweißgeräte zeichnen sich durch einen attraktiven Preis, hohe Einschaltdauer, zuverlässigen Betrieb und eine umfangreiche Ausstattung aus. Magnum-Geräte finden Anwendung in kleinen und mittleren Werkstätten sowie in großen Industriebetrieben; -
Ideal-Schweißgeräte
– ist ein polnischer Hersteller von Schweißgeräten und -zubehör. Die von ihm angebotenen Geräte werden sowohl von Heimwerkern als auch von erfahrenen Schweißern geschätzt, die ein professionelles, qualitativ hochwertiges Gerät suchen; -
Sherman-Schweißgeräte
– ist eine Marke des Unternehmens Tecweld; im Angebot finden sich einfache MIG, MMA- und WIG-Schweißgeräte für den Heimgebrauch sowie technisch anspruchsvollere Modelle, die die Arbeit in Werkstätten und Servicebetrieben erleichtern.
Darüber hinaus empfehlen wir Schweißgeräte anderer Marken, die Sie ebenfalls bei uns finden können, darunter: Spartus, GYS, Kuhtreiber, Tiger oder Trafilux.
Anwendung
Ein Schweißgerät sollte auch unter Berücksichtigung seiner Einsatzzwecke ausgewählt werden. Standardmäßig unterteilen wir Schweißgeräte in Transformator- und Invertergeräte, wobei letztere als weniger störanfällig gelten (obwohl sie gleichzeitig etwas teurer sind). Invertergeräte sind für die Schweißverfahren MIG/MAG, MMA oder WIG ausgelegt. Für welches Verfahren wir uns entscheiden, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von der Art der zu schweißenden Werkstoffe.
Das MIG/MAG-Verfahren ist derzeit das am weitesten verbreitete; Schätzungen zufolge macht es etwa 65 % der industriellen Lichtbogenschweißverfahren aus. MIG ist die Abkürzung für „Metal Inert Gas“; unter diesem Begriff wird ein Schweißverfahren unter Verwendung eines chemisch inerten Schutzgases (Helium, Argon) verstanden. MAG, also „Metal Active Gas“, bezeichnet ein Schweißverfahren unter Verwendung eines Schutzgases oder eines Gasgemisches, das chemisch aktiv ist (z. B. Argon + Kohlendioxid). Das MIG/MAG-Verfahren ist ein universelles Schweißverfahren, das eine gute Schweißnahtqualität und geringe Kosten für Schweißzusätze gewährleistet. Es lässt sich automatisieren und mechanisieren.
Zu den Nachteilen des Schweißens mit einem Schweißgerät zählt vor allem, dass die Qualität der Schweißnaht in hohem Maße von den Fähigkeiten des Schweißers selbst abhängt. Das MIG/MAG-Verfahren kann für die Bearbeitung folgender Werkstoffe eingesetzt werden: Unlegierterstahl, hochlegierter Stahl, Niedriglegierterstahl (MAG), Aluminium, Magnesium, Kupfer und andere Nichteisenmetalle sowie deren Legierungen (MIG). Das halbautomatische Schweißgerät findet Anwendung bei der Bearbeitung dünner Bleche und in fast allen Industriezweigen, z. B. bei der Herstellung von Rohrleitungen oder Druckbehältern.
MMA, also das Lichtbogenschweißen mit umhüllter Schweiβelektrode, gilt als das älteste Verfahren. In diesem Fall verkürzt sich die verwendete Elektrode, weshalb ihr Schweißbrenner ständig in Richtung des zu schweißenden Werkstücks bewegt werden muss. Nur so lässt sich ein konstanter Abstand der die Elektrode vom Schweißbad trennt. Bei diesem Verfahren spielen daher die Fähigkeiten des Schweißers eine wichtige Rolle. Das Lichtbogenschweißen mit umhüllter Schweiβelektrode ermöglicht das Arbeiten in jeder Lage, unter Wasser, in der Höhe und im Gelände bei leichtem Wind. Zudem lässt sich eine hochwertige Schweißnaht mit guten mechanischen Eigenschaften erzielen. Zu den Nachteilen des MMA-Verfahrens zählen: eine geringe Schweißgeschwindigkeit, eine große Menge an Rauch und Schweißgasen während des Arbeitsvorgangs sowie die Notwendigkeit, die Elektroden auszutauschen und die entstehende Schlacke zu entfernen (was die Effizienz des gesamten Prozesses verringert). Die MMA-Methode wird hauptsächlich zum Schweißen von Rohrleitungen und Stahlkonstruktionen sowie für Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen eingesetzt. Sie ermöglicht zudem das Schweißen verschiedener Metalle und ihrer Legierungen: Nickel, Gusseisen, Legierterstahl und Unlegierterstahl sowie Kupfer und dessen Legierungen. Ein MMA-Schweißgerät ist das ideale Gerät für Schweißanfänger, da es sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb am günstigsten ist.
Das WIG-Verfahren basiert auf der Erzeugung eines Lichtbogens mithilfe einer nicht schmelzenden Wolframelektrode. Dieser Vorgang findet unter Schutzgas statt. Die Aufgabe des Schutzgases besteht darin, die Schweißnaht und die Elektrode vor Oxidation zu schützen. Neben dem Fehlen von Spritzern aus flüssigem Metall und der Vielseitigkeit des Verfahrens zählen zu den Vorteilen des WIG-Verfahrens auch: die Möglichkeit der Mechanisierung und Automatisierung, die einfache Kontrolle über das Schweißbad sowie die hohe Qualität und Reinheit der Schweißnaht. Ein wesentlicher Nachteil ist die geringe Schweißgeschwindigkeit und Produktivität, vor allem bei der Bearbeitung dickerer Werkstoffe. Das WIG-Verfahren wird zum Schweißen von hochlegierten und Edelstahl-Stählen, Kupfer, Aluminium, Titan, Nickel sowie deren Legierungen eingesetzt. Es kommt unter anderem in der Automobil-, Chemie- und Lebensmittelindustrie zum Einsatz.
Es sind sowohl Schweißgeräte erhältlich, die für ein Schweißverfahren ausgelegt sind, als auch 3IN1-Schweißgeräte. Es lohnt sich daher, genau zu überlegen, wofür wir das Schweißgerät benötigen und wie gut unsere Kenntnisse sind. Die Kenntnis der einzelnen Schweißverfahren und ihrer Vor- und Nachteile ist ebenfalls wichtig, da wir so die Arbeitsweise an die jeweilige Situation und die Bedingungen anpassen können.
Wir glauben, dass wir genau erklärt haben, welches Schweißgerät das beste ist. Die oben genannten Tipps werden sicherlich jedem helfen, der den Kauf von Schweißgeräten plant. Das Angebot unseres Shops ist so umfangreich, dass es nicht allzu schwer sein dürfte, das ideale Gerät zu finden – unabhängig davon, für welchen Einsatzzweck und mit welchen Parametern es vorgesehen ist. Im Zweifelsfall laden wir Sie außerdem ein, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, ein Schweißgerät auszuwählen, das Ihren Bedürfnissen und Erwartungen voll und ganz entspricht. Wenn Sie eine individuelle Beratung benötigen – rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!