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Welches Massekabel für ein Schweißgerät soll man wählen? Querschnitte, LW-Stecker und Kabelbauweise

Der Kauf eines modernen Inverter-Schweißgeräts ist eine Investition in Qualität und Arbeitskomfort. Wenn du jedoch das Gerät aus der Verpackung nimmst und mit dem ersten Schweißvorgang beginnst, kannst du mit einer ärgerlichen Realität konfrontiert werden. Die Lichtbogenzündung ist schwierig, die Elektrode klebt ständig am Material fest, und bei dickeren Werkstücken scheint das Gerät keine Leistung zu haben, obwohl der Potentiometer auf Maximum eingestellt ist. Die meisten Anfänger geben sofort der Hauptplatine des Geräts oder der schlechten Leistung in der Werkstatt die Schuld. Dabei ist laut Servicepraxis das schwächste Glied im Schweißsystem meist das banalste Element – das Massekabel.

Viele Gerätehersteller statten ihre Schweißgeräte aus Kostengründen mit Kabeln von nur 1,5 bis 2 Metern Länge aus, die aus Materialien geringster Qualität bestehen. Dies zwingt die Schweißer zu einer raschen Modernisierung. In diesem Ratgeber erklären wir, was Masse in der Schweißtechnik aus physikalischer Sicht ist. Wir entschlüsseln die Kennzeichnungen der ŁW-Stecker, entlarven die auf dem Markt grassierende Plage der Aluminiumkabel, die sich als Kupferkabel ausgeben, und stellen eine strenge Tabelle zur Auswahl des Kabelquerschnitts in Abhängigkeit von der Stromstärke der Maschine zur Verfügung.

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Wie schweißt man Stahlprofile, um Verformungen zu vermeiden? Einstellungen des MIG-Schweißgeräts, Winkel und Ausrichten

Der Bau eines Einfahrtstors, eines Tragrahmens, einer Werkbank oder eines Unterstands basiert auf einem einzigen, sich wiederholenden Prozess – dem Verbinden dünnwandiger Stahlprofile. Auf den ersten Blick scheint dies eine triviale Aufgabe zu sein. Man muss lediglich das Material zuschneiden, zu einem Rechteck zusammenlegen und die Kanten mit einem Lichtbogen verschweißen. In der Praxis ist die Bearbeitung von Profilen jedoch eine der größten Herausforderungen für die Kompetenz eines Schlossers. Ein Fehler in der Vorbereitungsphase oder eine falsche Wahl der Stromparameter führt sofort zu durchbrennenden Löchern. Schlimmer noch: Werden die Gesetze der Thermodynamik ignoriert, können die Kräfte der Schweißschrumpfung den Rahmen so verziehen, dass er für die Montage unbrauchbar wird.

In diesem Artikel erklären wir, wie man ein MIG-Schweißgerät für die gängigste Wandstärke von 2 mm einstellt, wie man die physikalischen Gesetze beim Verschweißen von Ecken im 45- und 90-Grad-Winkel beherrscht, und wir verraten Ihnen eine handwerkliche Technik zum Richten von verformtem Stahl mit einem Brenner oder einem Induktionserhitzer.

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Wie schweißt man Stahlprofile, um Verformungen zu vermeiden? Einstellungen des MIG-Schweißgeräts, Winkel und Ausrichten

Das MMA-Schweißen (Manual Metal Arc), also das klassische Schweißen mit ummantelter Elektrode, ist die älteste und zugleich zuverlässigste Technik zum Verbinden von Metallen. Im Gegensatz zum MIG/MAG-Verfahren benötigt es keine Schutzgasflasche, und im Gegensatz zum WIG-Schweißen eignet es sich hervorragend für rostiges Material und Arbeiten bei starkem Wind.

Für einen Anfänger ist die erste Begegnung mit einem Elektrodenschweißgerät jedoch oft ein Fest der Frustration. Der Lichtbogen erlischt, die Elektrode klebt „fest“ am Blech, und statt einer ästhetischen, haltbaren Schweißnaht entsteht ein Berg poröser Schlacke mit sichtbaren Blasen.

In 90 % der Fälle sind diese Probleme auf Unkenntnis der Physik des Lichtbogens, eine falsch eingestellte Stromstärke am Bedienfeld der Maschine und eine falsche Führung des Schweißbrenners zurückzuführen. In diesem Text übersetzen wir die ingenieurtechnischen Prinzipien des Schweißens in die Sprache der Werkstatt. Wir erklären, wie man die Stromstärke auf die Dicke der Elektrode abstimmt, beantworten die ewige Frage: „Schieben oder ziehen“, und zeigen eine Technik, die das Abfließen von flüssigem Metall beim vertikalen Schweißen verhindert.

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Warum führt der MIG-Schweißer keinen Draht zu und bricht der Lichtbogen ab? Fehlerdiagnose und die häufigsten Störungen bei MIG/MAG-Schweißgeräten

Jeder Werkstattbesitzer, Landwirt oder Hobby-Schlosser kennt dieses Gefühl nur zu gut. Du musst dringend eine Konstruktion schweißen, setzt den Schweißhelm auf, drückst den Auslöser am Griff und … nichts passiert. Oder – noch schlimmer – der Draht wird ruckartig ausgegeben, der Lichtbogen zischt und knallt, und das Schweißgerät erreicht erst nach einigen Sekunden nervösen Knopfdrückens einen stabilen Schweißstrom. Die erste, instinktive Reaktion in einer solchen Situation ist Frustration, der Wunsch, die Ausrüstung in einen Karton zu packen und zur Garantiereparatur einzuschicken, in der Überzeugung, dass „die Hauptplatine kaputt ist“ oder „die Steuerung ausgefallen ist“.

Die Erfahrung autorisierter Servicezentren sowie unzählige Diskussionen in Fachforen im Internet widerlegen diesen Reflex jedoch auf brutale Weise. In fast 80 % der gemeldeten Störungen liegt der Kern des Problems gar nicht in der hochentwickelten Elektronik des Inverters. Schuld sind meist banale Bedienungsfehler, verschlissene Teile im Schweißzangenhalter, mangelnde Arbeitshygiene oder alltägliche Probleme mit der Elektroinstallation in der Garage. Eine voll funktionsfähige Maschine nur deshalb zum Service zu schicken, weil sich der Drahtvorschub verstopft hat, bedeutet unnötige Kosten, Nerven und Arbeitsausfall. In diesem Artikel analysieren wir die häufigsten Störungen bei MIG-Schweißgeräten. Schritt für Schritt führen wir Sie durch den Prozess der Fehlerdiagnose, der es Ihnen ermöglicht, selbst eine Kleinigkeit von einem echten Maschinenausfall zu unterscheiden.

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